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Notfallseelsorge

Der Evangelische Kirchenkreis An der Agger und das Katholische Kreisdekanat haben 2002 gemeinsam die Notfallseelsorge für besondere Krisensituationen ins Leben gerufen – rund 40 evangelische und katholische Pfarrerinnen und Pfarrer, Diakone und Prädikanten sind dafür kreisweit Tag und Nacht in Bereitschaft. Sie übernehmen einige Wochen im Jahr Rufbereitschaft und betreuen etwa 80 Einsätze pro Jahr.

Und so funktioniert es: Die Alarmierung der Notfallseelsorge erfolgt ausschließlich durch die Rettungsleitstelle oder die Leitstelle der Polizei unter der 112. 

Die Alarmierung erfolgt über das Alamos-System, mit dem auch die Feuerwehr arbeitet. Bei einem großen Teil der jährlich rund 80 Einsätze geht es dabei um die Betreuung von Angehörigen nach einem plötzlichen Todesfall, etwa nach einem tödlichen Herzinfarkt, einem Verkehrsunfall oder Suizid.

Dazu kommen immer wieder die Begleitung der Polizei bei der Überbringung von Todesnachrichten und auch die Seelsorge an Einsatzkräften nach besonders belastenden Erfahrungen. Beim Hochwasser im Juli 2021 waren Oberbergische Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger in Erftstadt im Einsatz. 

Zu den wichtigen Erfahrungen bei diesem Dienst gehört für die ehrenamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger die Erkenntnis, dass es in solchen Extremsituationen kein vorher erlernbares richtiges Verhalten gibt. Es kommt vielmehr darauf an, in jeder Situation neu ein Gespür dafür zu entwickeln, was das jeweilige Gegenüber in diesem Moment gerade braucht.

Denn die Reaktionen der Betroffenen in solch einer Krisensituation sind oft sehr unterschiedlich. Sie reichen von hemmungslosem Weinen und einem Nicht-Wahrhaben-Wollen über aggressives Verhalten bis hin zu Rückzug und „Versteinerung“.

Hier können Sie einen Hörfunkbeitrag aus der Sendung Himmel und Erde zur Oberbergischen Notfallseelsorge hören.

Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, dass diese diakonische Aufgabe im Kirchenkreis weitergeführt werden kann und Mütter die dringend notwendige Unterstützung erhalten.

Spendenkonto: Konto 10 10 10 60 16
BIC: GENODE D1DKD
KD-Bank Dortmund

Vermerk : „Mutter-Kind-Kur Beratung“

Leitstelle der Feuerwehr, T: 112

Koordinatorin der Ökumenischen Notfallseelsorge Oberberg
Sigrid Marx
Diakonin in der
Ev. Kirchengemeinde Hülsenbusch 

02261 230 96 23, sigrid.marx@ekir.de