Karin Thomas hat die Entstehungsgeschichte miterlebt und ist seit der Gründung dem Haus der Stille verbunden. Zur geistlichen Heimat wurde ihr das Meditations- und Einkehrzentrum durch ihre Weiterbildung zur Geistlichen Begleiterin dort von 2009 bis 2011. Nach dem Abschluss arbeitete sie als Co-Referentin bei Kursen oder so genannten Wüstentagen mit. Seit 2015 bietet sie einmal im Jahr eine Spirituelle Auszeit für Gemeindesekretärinnen und Gemeindesekretäre an. In diesem Jahr gibt es dieses Angebot zum ersten Mal auch für Küsterinnen und Küster.
Seit langer Zeit beginnt sie selbst das Jahr dort im Januar mit einer Woche im Schweigen im Rahmen des Pastoralkollegs. “Es geht um Stille als Erfahrungsraum”, sagt sie. Ihr Herz schlägt für das Haus der Stille. “Es ist ein besonderer Ort, der mir in manchen Krisen meines Lebens Zufluchtsort war.” Für sie und viele andere ist das Haus der Stille ein besonderer, wertvoller Ort mit einer geistlichen Kraft.
Jahresprogramm Haus der Stille 2026
Petition zum Erhalt
Im Rahmen der Finanzstrategie 2030 der EKiR ist der Beschlussvorschlag im Raum, dass das Haus der Stille geschlossen werden und die Immobilie aufgegeben werden soll. Darüber entscheidet final die Landesynode, die ab 16. Januar in Bonn tagt. In einer Petition hat ein Freundeskreis Infos und eine Beschlussvorlage, die um zwei Jahre Zeit zur Erarbeitung einer neuer Finanzkonzeption bittet, zusammengefasst.
In der Kirchengemeinde Holpe-Morsbach bietet Karin Thomas auch 2026 wieder ein Online-Fastenprojekt in der Passionszeit an mit Begleitgruppe in der Gemeinde.
www.ekagger.de | jth | Fotos: Karin Thomas











