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KREISSYNODALVORSTAND Christine Adolphs und Christiane Frank wurden eingeführt

Annemarie Kind, seit 2005 stellvertretendes Mitglied des KSV und seit 2012 stimmberechtigtes Mitglied, wurde verabschiedet

Mit viel Leidenschaft war Annemarie Kind seit 2005 im Kreis-Synodal-Vorstand (KSV) aktiv – nun übergab sie offiziell ihr Amt an Christine Adolphs. Sie und Christiane Frank als Stellvertreterin wurden offiziell im Rahmen eines Gottesdienstes in Oberbantenberg eingeführt.

Superintendent Michael Braun bedankte sich bei Annemarie Kind – die per Videoschaltung an dem Gottesdienst teilnahm - für ihren Einsatz im KSV. Sie habe sich mit Leidenschaft und Energie und „unheimlich humorvoll“ eingebracht und an vielen Entscheidungen mitgewirkt, betonte Braun. Und eins wisse er genau: „Sie mag vieles, aber eins nicht: das große Lob“, was sie – am Bildschirm sichtbar – mit einem Schmunzeln quittierte.

Anschließend begrüßte der Superintendent als ihre Nachfolgerin Christine Adolphs und als deren Stellvertreterin Christiane Frank. Christine Adolphs war bisher schon Stellvertreterin von Annemarie Kind und rückt nun auf die Stelle der 3. Synodalältesten mit Übernahme des Amts. Die Denklinger Gemeindereferentin bringe viel Leidenschaft für die Kirche mit Blick auf die Jugend ein, lobte Braun. Christiane Frank, die wie Annemarie Kind zur Kirchengemeinde Oberbantenberg-Bielstein gehört und hier im Presbyterium ist, sei fit in Finanzfragen.

„Gaben gibt es viele, aber einen Geist und einen Gott“, so Braun. Er bedankte sich bei den beiden neuen KSV-Mitgliedern, dass sie ihre Zeit und Gaben einbringen möchten. Zum Schluss gab es passenderweise das Wunschlied von Annemarie Kind: „Bewahre uns Gott, behüte uns Gott“.

Silke Mólnár hielt die Gastpredigt 

Pfarrer Daniel Boltner führte durch den Gottesdienst. Pfarrerin Silke Mólnár hielt die Gastpredigt zu Matthäus 8. Dabei ging sie zunächst auf das Lied „Schwaches Gift“ einer Hamburger Band ein, dass dramatisch die Ausbreitung einer Krankheit beschreibt. An Leib und Seele krank werden mit dem Wunsch nach Gesundheit, darum gehe es auch in den Bibelversen von Matthäus. Hier wendet sich ein Hauptmann an Jesus, da sein Knecht krank ist.

Die Erkrankung hat die Führung übernommen und was außergewöhnlich ist: Ein römischer Hauptmann wendet sich an den Juden Jesus, lehnt dessen Besuch in Demut mit „Aber ich bin es nicht wert“ ab. „Er tritt aus der Befehlswarte heraus und gibt sich als Mensch zu erkennen“, so Mólnár. Eine unerwartete Wendung durch das Heraustreten und die Kontaktaufnahme des Hauptmanns mit Jesus Christus. Der Hauptmann vertraut Jesus,  dass allein auf dessen Worte sich das Leben seines Dieners grundlegend ändern wird. Davon ist er überzeugt: “Sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund.“

Er vertraue auf Gott und wage den Glauben, dass in seiner Nähe auch der andere heil werden kann. So kümmerte er sich nicht nur um sein eigenes Wohl, sondern auch um andere, ihm anvertraute Menschen.

Die Kreisssynode hatte Christine Adolphs und Christiane Frank auf der Herbstsynode gewählt. 

Herbstsynode: Wandel mit Wahrheit und mit Herz

www.ekagger.de | jth | Text: Vera Marzinski | Fotos: Kirchenkreis An der Agger/V. Marzinski

Christine Adolphs (re.) und Christiane Frank wurden am Sonntag von Superintendent Michael Braun in den KSV eingeführt. Klaus Dripke (li.), Helmut Krüger und Andreas Spierling assistierten

Herzlich verabschiedet wurde die langjährige Synodalälteste Dr. Annemarie Kind

Michael Braun: "Danke, dass Sie Ihre Gaben zum Wohl des Kirchenkreises einbringen."

Kanzeltausch: Pfarrerin Silke Molnár hielt die Predigt in der evangelischen Kirche in Oberbantenberg

Pfarrer Daniel Boltner machte die kurzfristigen Videoschaltungen möglich

Feierliche Einführung

"Ja, mit Gottes Hilfe."