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POP-UP-HOCHZEITSFESTIVAL 26 Paare wollten "Einfach heiraten"

| Glaube & Seelsorge

In und an der Wiedenester Kreuzkirche und in der Wipperfürther Kirche am Markt wurden an zwei Tagen junge und ältere Liebespaare getraut und gesegnet.

“Ja, mit Gottes Hilfe.” Nur für uns und für Gott wollten die meisten heiraten zum ersten Mal oder um das Trauversprechen zu wiederholen. So wie Katja und Matthias: “Es wird mit uns immer besser, deshalb wollten wir uns noch einmal nach 16 Jahren segnen lassen.” 

Jedes Paar, gleich welchen Alters, brachte seine eigene individuelle Liebesgeschichte mit. Da gab es viel Fröhliches und Schönes, aber auch von Krankheit war die Rede und von zweiten Chancen und zweitem Glück. Nach den zwanzigminütigen Traugesprächen ging es feierlich zum Trauort: in die Kirchen in Wipperfürth und Wiedenest, an den Heiligen Brunnen oberhalb der Kreuzkirche oder auf die Wiese. 

Maritta und Wolfgang hatten ihr Wohnmobil gleich neben der Kirche geparkt, am nächsten Tag ging es damit zum “kleinen Honeymoon” nach Norwegen. Einige hatten morgens noch in der Zeitung von “Einfach heiraten” gelesen und kamen spontan, andere hatten schon lange überlegt, die kirchliche Trauung nachzuholen, weil ihnen doch etwas Wichtiges noch fehlte: der Segen Gottes. 

Manche kamen allein, manche mit Kindern, einem Freund, ein älteres Paar mit einer größeren Gesellschaft. “Mein Handy brauche ich nicht auszumachen: Alle, die mich anrufen könnten, sind hier”, sagte die Braut lachend.

Die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer hatten alle Hände voll mit den Anmeldungen und Formalitäten zu tun. Jedes Paar bekam eine Urkunde und es wurden alle Wünsche erfüllt. “Haben wir ein Kissen für die Ringe?” - “Nein, aber hier eine schöne Schale.”

Die zwei Tage haben die Herzen der Pfarrerinnen,Prädikantinnen und Pfarrer erfüllt. Pfarrer Marc Platten: “Die Atmosphäre ist seelsorglich, es geht bei den Trauungen wirklich um das Wesentlich. Das ist einfach nur schön.”

Einfach heiraten soll es auch 2027 wieder geben. 

www.ekagger.de. | jth | Fotos: Kirchenkreis An der Agger/J.Thies 

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