HOLPE Pfarrerin i.R. Gabriele Bach stellt am 7.6. Kirchenführer vor - Neues Konzept "Kirche aufgeschlossen"
Die evangelische Kirche in Morsbach-Holpe ist ein alter Schatz.
Die Idee, einen Kirchenführer über die Kirche in Holpe zu schreiben, kam Gabriele Bach, Pfarrerin im Ruhestand, als sie bei einer Wanderung Rast machte auf einer Bank vor der Kirche. Da sei sie einfach neugierig geworden „auf das alte Kirchlein neben uns“. Die Kirche sei baugeschichtlich und kunsthistorisch ein Schatz, findet auch Pfarrerin Anja Karthäuser.
Nach einem Dreivierteljahr Recherche und Schreiben ist die 32-seitige Kirchenführer über die Holper Kirche mit ihren Malereinen und viel christlicher Symbolik nun fertig. Gabriele Bach wird das gedruckte Werk am Sonntag, 7.6.2026, 11 Uhr im Gottesdienst offiziell übergeben und vorstellen.
Bereits ab 10.30 Uhr gibt es beim Kirchcafé „Kaffee, Keks und Begegnung“. Nach dem Gottesdienst gibt es einen kleinen Imbiss und die Möglichkeit zum Zusammensein.
Im Gottesdienst stellt Anja Karthäuser auch das frisch vom Presbyterium beschlossene Konzept „Kirche – aufgeschlossen“ vor. Die Kirche ist die erste Station des neuen Geschichtspfads Holpe. Wanderer, die die Kirche von innen anschauen möchten, können sich künftig telefonisch bei einem ehrenamtlichen Team melden, das die Kirche per Rufbereitschaft bei Bedarf aufschließen kann. Vier Ehrenamtliche teilen sich den Dienst: Jutta Ramackers, Christa Neef, Vanessa Assenmacher und Detlef Schmidt aus Holpe. Hinweisschilder am Schaukasten und an der Kirchentür geben eine Handynummer und die Zeiten von „Kirche – aufgeschlossen“ an.
Zudem soll es Exemplare des neuen Kirchenführers in einer wasserdichten, verschließbaren Box neben der Infotafel zur Kirche geben, die man gegen eine Spende erwerben kann.
Bereits Anfang 2025 hat Pfarrerin i.R. Gabriele Bach einen Kirchenführer über die Kirche in Ründeroth vorgestellt, danach stellte sie eine Broschüre über die Krankenhauskapelle im Gummersbacher Krankenhaus vor. Dort hat sie lange Jahre als Krankenhausseelsorgerin gearbeitet.
www.ekagger.de | jth | Foto: Privat










