ECKENHAGEN Pfarrer Martin Will wird am 8.2. verabschiedet

| Glaube & Seelsorge

Seit 1994 ist Martin Will Pfarrer in der Kirchengemeinde Eckenhagen. Der festliche Einführungsgottesdienst wurde am 17. April 1994 gefeiert. Fast 32 Jahre lang war Eckenhagen der Lebensmittelpunkt von Martin und Birgit Will mit ihren drei Töchtern. 

Die Evangelische Kirchengemeinde Eckenhagen lädt ein zum Entpflichtungsgottesdienst von Pfarrer Martin Will am Sonntag, 8. Februar 2026, 15.30 Uhr in der Evangelischen Kirche in Eckenhagen (Kirchbergstr. 4, 51580 Reichshof-Eckenhagen). Anschließend gibt es eine Feier mit Imbiss und Grußworten im Gemeindehaus oberhalb der Kirche. 

Die Verabschiedung steht unter dem Bibelwort "Ich habe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat." (Psalm 121, 1-2)

Die Entpflichtung übernimmt Superintendent Michael Braun. Die Kirchengemeinde Eckenhagen möchte mit dem Gottesdienst "Danke sagen für 32 Jahre schöne und wertvolle Jahre". Statt eines Abschiedsgeschenkt wünscht sich Pfarrer Will eine Spende für den geplanten Aufzug im neuen Gemeindehaus der Kirchengemeinde. Das Gemeindehaus soll barrierefrei umgebaut werden, damit ein Ort geschaffen wird, an dem sich wirklich alle wohlfühlen und ohne Hindernisse Gemeinschaft erleben können. Mit der Kirche, dem Gemeindehaus und dem Pfarrhaus hat die Kirchengemeinde drei denkmalgeschützte, ortsprägende und schöne Gebäude in einem Ensemble.  

Besonders wertvoll war ihm das kollegiale Miteinander mit dem Presbyterium, den “ganz besonderen haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden, die nicht auf hierarchische Machtstrukturen setzten, sondern auf geistliche Begabungen, die von Gottes Geist unterschiedlich und reichhaltig verteilt sind zum Gewinn und Nutzen der Gemeinschaft". Die Vielfalt “eines wirklich volkskirchlich geprägten Presbyteriums” sei ihm sehr wichtig geworden. In seine Amtszeit fällt unter anderem die Umwandlung des Evangelischen Alten- und Pflegeheims Ragoczy-Stifts in eine gemeinnützige GmbH mit eigener Geschäftsführung.

In Zeiten, in denen der Kirchenbesuch nicht mehr selbstverständlich ist, wirbt er dafür, Konzerte und Veranstaltungen in der eigenen Gemeinde und auch in Nachbargemeinden zu besuchen, vielleicht selbst Mitarbeiter oder Mitarbeiterin zu werden und über den Tellerrand hinauszusehen, zum Beispiel, wie er sagt,  eine Ausstellung oder Lesung der Emmaus-Gemeinde in Derschlag zu besuchen oder den Basar oder ein Gospelkonzert in Wiedenest, Impulse aus der Impulskirchengemeinde in Lieberhausen oder Bergneustadt zu erhalten etwa beim Turmblasen, einem Erste-Hilfe-Kurs, der ChurchNight auf dem Hackenberg oder einem Chorkonzert in der Altstadtkirche Bergneustadt, nicht zu vergessen der gemeinsame Konfirmanden-Action-Tag am 11. Juli". Kernsatz des Gemeindeprofils, das 2025 erarbeitet wurde, lautet: “Wir wollen auch in Zukunft lebendige Kirche im Dorf sein.”

In den Ruhestand tritt Martin Will am 1. März, dann wird er mit seiner Frau in ihre alte Heimat nach Gießen ziehen. Dort haben sie ein neues Haus gebaut. Von der Kreissynode hat sich Martin Will im November mit einem warmherzigen Grußwort bereits auf der Herbstsynode in Drabenderhöhe verabschiedet. Er bekam von den Synodalen sehr viel Applaus. 

www.ekagger.de | jth | Foto: Philipp Schenk

Zurück
Martin Will hatte viel Freude beim Evangelischen Deutschen Posaunentag in Hamburg. Die Musik in der Gemeinde habe ihn immer mit Dankbarkeit erfüllt: Posaunenchor, Singteam, früher der Kirchenchor und die Barockorgelkonzerte, die zum Beispiel die Konfirmanden mit den begleitenden Erwachsenen gratis besuchen können.