Ein besonderes Ostererlebnis hatte der Kreissynodalvorstand (KSV) des Kirchenkreises An der Agger: Die Gruppe reiste privat gemeinsam nach Kreta, um dort ein zweites Mal Ostern zu feiern. Möglich wurde dies durch den unterschiedlichen Ostertermin der griechisch-orthodoxen Kirche, die das Fest eine Woche später als die westlichen Christen begeht.
Anlass der Reise war der Besuch bei Pfarrer Matthias Weichert, dem ehemaligen Schulreferenten des Kirchenkreises. Nach seinem Eintritt in den Ruhestand ist er seit September 2025 und noch bis zum 30. Juni 2026 Pastor der deutschen Gemeinde auf Kreta. Die Gruppe um Superintendent Michael Braun gestaltete gemeinsam mit der Gemeinde die Osterfeierlichkeiten. Besonders beeindruckend fand Diakoniepfarrer Oliver Cremer die Osternacht mit Beginn um 21 Uhr am Samstagabend. Das ganze Dorf habe bis nach Mitternacht Ostern gefeiert. “Da hat man gesehen, welchen Stellenwert Ostern hier für die Menschen hat.”
Am griechischen Ostersonntag, dem 12. April, hielt Superintendent Braun einen Gottesdienst in der katholischen Kirche von Chania. Am folgenden Ostermontag, dem 13. April, fand ein Open-Air-Gottesdienst in Gournia statt.
Die Reise des Kreissynodalvorstands stand im Zeichen der Gemeinschaft und der ökumenischen Begegnung. Die doppelte Osterfeier auf Kreta wurde zu einem Zeichen der Hoffnung und des Zusammenhalts über konfessionelle Grenzen hinweg.
Foto: privat









