Zum Inhalt springen

Gustav-Adolf-Werk

Evangelischen in der Diaspora helfen, das ist die Aufgabe des Gustav-Adolf-Werkes. Oft geht es um ganz handfeste Unterstützung: zum Beispiel werden in Rumänien mit Hilfe des Werkes Kirchendächer saniert, in Polen eine Heizung eingebaut, in Brasilien eine Wasseraufbereitung installiert.

Interessant dabei: Das Gustav-Adolf-Werk trägt den Namen des schwedische Königs, der im 30jährigen Krieg auf Seiten der Protestanten auch in Deutschland kämpfte. Nun ist die Zeit des Waffengänge vorbei, doch wie damals die Protestanten auch in Deutschland ums Überleben zittern mussten, so bedürfen eben auch heute die evangelischen Christen an vielen Orten der Welt der Unterstützung. Sie leben oft „in Zerstreuung“, sind Minderheiten, denen es nicht nur an Pastoren mangelt.

Der Umfang der gesamten jährlichen Hilfe beläuft sich auf etwa drei Millionen Euro. Außer der finanziellen Unterstützung spielen die Pflege von Kontakten und der geistliche und theologische Austausch eine wichtige, vielleicht die entscheidende Rolle.

Einen Überblick über die aktuellen Projekte gibt es hier

Das Gustav-Adolf-Werk wird regelmäßig durch die Kollekten in den Gemeinden unterstützt.

Im Kirchenkreis engagiert sich Vera Gast-Kellert als Vorsitzende der Frauenarbeit im Gustav-Adolf-Werk. Sie ist Mitglied der Evangelischen Kirchengemeinde Gummersbach.