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Rheinischer Abiturpreis für Julia Tatewossjan

| Aktuell

Bei der Abiturfeier des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums gabe es bei den sechs Feierdurchgängen sechs Kurzandachten von Schulpfarrer Hans-Georg Pflümer und sechsmal einen hebräischen Reisesegen. Schülerin Julia Tatewossjan bekam den Abiturpreis der rheinischen Kirche für hervorragende Leistungen in Evangelischer Religion.

Zum ersten Mal wurde in Wiehl im Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium der Abiturpreis der Evangelischen Kirche im Rheinland vergeben. Die Abiturientin Julia Tatewossjan aus Wiehl-Weiershagen wurde für ihre herausragenden Leistungen im Fach Evangelische Religionslehre geehrt. „Sowohl im Grundkurs der Jahrgangstufen 11 und 12, als auch in der mündlichen Abiturprüfung hat Julia außerordentliches geleistet, darüber freue ich mich sehr“, sagte Dr. Rainer Engelberth, der sie in der Oberstufe in Evangelischer Religion unterrichtet hat. Zu den Leistungen gehören die qualifizierte Mitarbeit im Unterricht, zahlreiche Klausuren, Referate und die mündliche Abiturprüfung im sogenannten „vierten Fach“.

Der Erfolg zeigt auch, welchen Stellenwert das Fach Religion in beiden Konfessionen am Bonhoeffer-Gymnasium immer noch hat. Bernhard Scholz-Mönkemöller, Leiter des diesjährigen Abiturjahrgangs, betont, dass "sich die Bedeutung des Faches vor allem in der Oberstufe auch darin zeige, dass die Schülerinnen und Schüler es meist über die Belegungspflicht hinaus wählten, sehr häufig auch als drittes oder viertes Abiturfach".

Die Preisverleihung fand unter denkwürdigen Bedingungen statt. Wegen der nötigen Hygieneregeln und Abstandsvorschriften hatte sich die Schulleitung dazu entschlossen, die Abiturfeier zeitlich und räumlich zu strecken: In sechs Durchläufen wurden jeweils rund 30 Abiturientinnen und Abiturienten zusammen mit zwei weiteren Personen in die Aula eingeladen, um in einer kleinen Feier von maximal 30 Minuten ihre Abiturzeugnisse in Empfang zu nehmen.

Reisesegen "Tefilat HaDerech"

Schulpfarrer Hans-Georg Pflümer, Vorsitzender des Ausschusses für Theologie und Gottesdienst im Kirchenkreis An der Agger, lud die Abiturienten und ihre Begleiter – meist waren es die Eltern - in einer kurzen Andacht ein, „den Kopf nicht hängen zu lassen und zuversichtlich zu bleiben“. Er wies in einer kurzen Auslegung des biblischen „Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens“ darauf hin, dass alle Krisen auch Chancen beinhalten - und sei es, sich daran zu erinnern, mit Frieden und Engagement „die Welt ein Stückchen friedlicher“ zu machen.

Nach einem Umtrunk – streng getrennt nach Stehtischgruppen wurde Piccolo aus Einwegsektflöten gereicht - gab es den hebräischen Reisesegen „Tefilat HaDerech“, ein Gebet des Weges, mit dem die Abiturientinnen und Abiturienten ins Leben entlassen wurden.

www.ekagger.de | jth | Fotos: René Grau

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Julia Tatewossjan (links) bekam den Abiturpreis von Schulleiter Frank Mistler überreicht, neben Jule Däumichen und Anna Soray Clemens, die ebenfalls für besondere Leistungen geehrt wurde.
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Schulpfarrer Hans-Georg Pflümer (links) sprach einen hebräischen Reisesegen, rechts steht Bernhard Scholz-Mönkemöller, Leiter des Abiturjahrgangs.
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Musik ist Corona-Zeiten besonders erwünscht. Am Klavier spielte Musiklehrerin Annette Blecher.