Zum Inhalt springen

Pfingstweg: Kreativität, Verbundenheit und Lebensmut

| Aktuell

Im Wald oberhalb von Hülsenbusch ist aus dem KreuzWeg ein PfingstWeg geworden. Die Kirchengemeinde lädt ab Pfingstsonntag zum meditativen Spaziergang und zum Betrachten der meditativen Bildkunst ein. Die Künstlerinnen machen Pfingsten sichtbar

Seit Ende März ist der Hülsenbuscher Wald eine Open Air Galerie der sakralen Kunst, für viele sicher auch so etwas wie ein heiliger Ort in Zeiten von Corona und geschlossenen Kirchen. Seit kurz vor Ostern hängt dort der KreuzWeg im Wald mit Holzdrucken der ungarischen Künstlerin Dávid Mária Kiss und Texten der Theologin Vera Krause. Ein interaktiver „OsterWeg“ schließt sich seit Ostern an und lädt zum Mitgestalten ein.

Wegen der unerwartet großen Resonanz des Projekts an diesem schönen Ort geht der ökumenische KreuzWeg im Wald nun in eine dritte und letzte Phase und wird zum PfingstWeg. Hierfür konnten die Gummersbacher Künstlerinnen Christine Evers , Gabriele Raupach und Sabine Wallefeld gewonnen werden. Sie machen Pfingsten sichtbar: die Erfahrung einer totalen Verwandlung und Umwälzung, heraus aus lähmender Angst und Vereinzelung hin zu Kreativität, Verbundenheit und großem Lebensmut - oder auch „I have a dream“ von Christine Evers oder zum Beispiel „Aufbruch“ von Gabriele Raupach.

Der Pfingstweg lädt ab Pfingstsonntag ein, begangen zu werden. Er ist erreichbar über die Straße Zur Gummershardt in Gummersbach-Hülsenbusch. Parken Sie an der Schützenhalle, folgen Sie der Straße bis zum Ende, dann dem KreuzWeg im Wald.

Der KreuzWeg und PfingstWeg im Wald sind ein Projekt des Evangelischen Kirchenkreises An der Agger und der Diözesanstelle für den Pastoralen Zukunftsweg im Erzbistum Köln.

ekagger.de | jth | Fotos: Rainer Müller-Rensing

Zurück
k-Pfingstweg_Huelsenbusch_.jpg
Zeichnungen und Bilder unter anderem von Sabine Wallefeld sind mitten im Wald zu sehen.
k-IMG-20200527-WA0000.jpg
Die Blätter mit den Zeichnungen und Bildern lenken das Auge von der Natur in die Kunst.