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Kirche auf dem Markt: Schule beginnt mit drei Gottesdiensten

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Kirche mittendrin  -  das klappt in Wipperfürth bestens. Auch unter Corona-Bedingungen können Schule und Kirche vieles möglich machen und so den Schülerinnen und Schülern einen unvergesslichen Tag gestalten.

"Herzlich willkommen, liebe neue Fünfklässler!" Pfarrer Matthias Weichert, Schulreferent des Kirchenkreises An der Agger, hat Wipperfürther Schülerinnen und Schülern, den Eltern und Lehrern Gottes Segen in einem ökumenischen Schulgottesdienst mitgegeben. Und das gleich dreimal. Insgesamt 150 Schüler und Eltern nahmen an den drei Schulgottesdiensten teil. Zwei Gottesdienste gestalteten die evangelische und die katholische Kirchengemeinde für die Hermann-Voss-Realschule, einen Gottesdienst für das Engelbert-von-Berg-Gymnasium.

Matthias Weichert bedankte sich bei der Wipperfürther Stadtverwaltung, die den Gottesdienst mitten auf dem Marktplatz möglich gemacht hatte, der den gesamten Vormittag gesperrt war. "Unter Coronabedingungen müssen wir sehen, was möglich ist, ohne uns zu gefährden. Als Gesellschaft müssen wir lernen, auch mit den gegebenen Bedingungen konstruktiv umzugehen und Lösungen zu planen. Wir setzen auf Kooperation - ohne die Stadt hätte das Ganze nicht geklappt."

Die ökumenische Zusammenarbeit lief Hand in Hand: Mehr als 150 Stühle hatte die katholische Kirchengemeinde morgens mit einem Kleintransporter zum Markt gebracht. Das evangelische Team packte tatkräftig mit an. Pfarrerin Stefanie Eschbach, die die Schulgottesdienste in der Grundschule geleitet hatte, Küsterin Liane Weinrich, Kantor Erik Sirrenberg und Pfarrer Weichert stellten drei Stunden Stühle und räumten wieder auf. Erik Sirrenberg begleitete den Gottesdienst musikalisch hervorragend am E-Piano.

Sonntags um Zehn

Mit den Open-Air-Gottesdiensten hat die Kirchengemeinde Wipperfürth sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Gemeinde feiert ihre Gottesdienste seit Mai regelmäßig sonntags um 10 Uhr draußen vor der Kirche.

Auch in anderen Kirchengemeinden gab es Gottesdienste, Andachten oder kleine Geschenke für die Schulstarter, oft im Freien und immer passend zu den örtlichen Gegebenheiten. Auch unter Coronabedingungen sollen die Schüler wissen, dass sie der Kirchengemeinde wichtig sind und dass Gott sie begleitet. 

www.ekagger.de | jth | Fotos: Matthias Weichert, Stephanie Eschbach

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Mehr als 150 Schüler und Eltern ließen sich Gottes Segen zusprechen.
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Pfarrer Matthias Weichert (re. im schwarzen Talar) und Gemeindereferent Peter Bühlstahl gestalteten den Gottesdienst. Für die passende Musik sorgte Kantor Erik Sirrenberg.
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Die Stühle brachte die katholische Gemeinde zum Platz.
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Gemäß des ausgefeilten Hygienekonzepts wurde auf den Abstand geachtet.
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Dank der guten Kooperation mit der Stadt konnten die Kirchengemeinden den Markplatz den gesamten Vormittag nutzen.