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Jugendtreff in Waldbröl besteht seit 40 Jahren und braucht Hilfe

| Bildung & öffentliche Verantwortung

Der Förderverein für den Jugendtreff „Hilfe für Kinder und Jugendliche e.V.“ in Waldbröl bittet um Spenden für den Nachmittagstreff, damit Jugendliche weiter ein Mittagessen bekommen und bei den Hausaufgaben betreut werden können 

Nach 40 Jahren gibt es ihn immer noch, den „Jugendtreff“ in Waldbröl. Für drei Stunden von Montag bis Donnerstag kommen bis zu 20 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 15 Jahren nach Schulschluss in den Jugendtreff in den Räumen beim „Haus für Alle“ im Albert-Schweitzer-Weg in Waldbröl.

Dort können sie sich auf ein leckeres frischgekochtes Mittagessen freuen, anschließend geht es an die mitgebrachten Hausaufgaben. Zum Schluss können sich die Kinder und Jugendlichen in der Bewegungshalle verausgaben, im Freien spielen oder bei Bastelarbeiten oder anderen Aktivitäten, die von den Betreuern angeboten werden, den Nachmittag verbringen.

Bis vor vier Jahren war der Verein „Hilfe für Kinder und Jugendliche e.V.“  36 Jahre langder Träger dieser kleinen Einrichtung. Vor vier Jahren hat der Internationale Bund (IB), der in Waldbröl für seine Jugend- und Soziale Arbeit bekannt ist, die Trägerschaft übernommen.

Im aktuellen Jahr konnte der Jugendtreff nur durch den Zusammenhalt und die Mithilfe der verschiedenen Förderer erhalten bleiben. Der Förderverein des Jugendtreffs hat seine gesamten noch vorhandenen  Geldmittel zur Verfügung  gestellt.

Der Waldbröler Verein „Wir helfen vor Ort“ spendete ebenfalls eine tolle Summe,  um die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen fortführen zu können. Die evangelische Kirchengemeinde Waldbröl sagte bei Bedarf noch einen weiteren Zuschuss zu - zusätzlich zu ihrem jährlichen Zuschuss und den kostenlos zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten und deren Unterhaltung. Auch konnte der Jugendtreff durch die Hilfe der evangelischen Kirche mit der zusätzlichen Unterstützung durch einen Bundesfreiwilligendienstler bereichert werden. Die Unterstützung von Seiten der Stadt Waldbröl und die zu erwartenden Elternbeiträge hätten einfach nicht ausgereicht.

Die Gesamtkosten für den Jugendtreff sind im Schuljahr 2020/2021 noch mit Mühe und Not aufgebracht worden. Doch leider steht der Jugendtreff im kommenden Schuljahr vor dem Aus - oder zumindest vor einer starken Reduzierung des Angebots - wenn keine weitere Finanzierung zustande kommt.

"Lohnen sich all diese Anstrengungen?"

Nun wird man sich fragen: „Lohnen sich all diese Anstrengungen denn?“

Die Antwort auf diese Frage gab eine Realschullehrerin. Wir trafen sie, als sie nach ihrer regulären Arbeitszeit in der Schule noch als ehrenamtliche Mitarbeiterin im Jugendtreff den Kindern und Jugendlichen bei den Hausaufgaben half. Auf die Frage, warum sie nach ihrem anstrengenden Schuldienst noch zusätzlich ehrenamtlich im Jugendtreff anpackte, sagte sie: „Für mich persönlich lohnt es sich sehr, denn ich kann hier mithelfen an etwas, das Zukunft hat.“

Jugendliche und Kinder haben seit 40 Jahren die Gelegenheit wahrgenommen, im Jugendtreff ihre Chancen zu verbessern, selbstbewusst in dieser Welt zurechtzukommen und einmal einen guten Schulabschluss und somit den Grundstein für eine anerkannte Arbeitsstelle zu finden und auszufüllen.

Spendenkonto

Wie wird das nächste Jahr 2021/2022 für den Jugendtreff aussehen? Wer mithelfen möchte, diese Frage zu beantworten, ist eingeladen, sich zur praktischen oder beratenden Mithilfe zu melden oder sich mit einer Spende zu beteiligen.

Spendenkonto „Hilfe für Kinder und Jugendliche“

Kreissparkasse Köln

IBAN: DE80370502990342001961.

Eine Spendenquittung schicken wir gern. Gern können Sie  auch bei uns, dem Förderverein für den Jugendtreff: „Hilfe für Kinder und Jugendliche e.V.“    0151 / 55 63 60 25  - 02291/ 5046 oder 02291 / 6142 anrufen oder uns eine E-Mail schreiben unter: horstostermann@yahoo.de

 

www.ekagger.de | jth | Text: Horst Ostermann | Fotos: Christiane Grantham

 

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Bis zum 15.12.2020, also bis zur vorzeitigen Schulschließung vor Weihnachten wegen Corona, war der Treff für Kinder und Jugendliche geöffnet. Die Fotos sind vor drei Jahren gemacht worden.
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Es gibt ein Mittagessen, Betreuung bei den Hausaufgaben, Spielangebote, Zeit und Zuwendung, die vielen Kindern teils zuhause fehlen. In der Corona-Zeit gelten Hygiene- und Abstandsregeln.
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In den Räumen neben dem Haus für Alle können die Kinder den Nachmittag verbringen.