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Herbstsynode: Haushalt 2020 einstimmig beschlossen

| Kirchenkreis

Am zweiten Sitzungstag der Herbstsynode des Kirchenkreises An der Agger stellte Verwaltungsleiter Thomas Hildner sowohl die Kirchensteuerabrechnung 2018 als auch den Haushalt 2020 vor. Er schilderte eine gute Finanzsituation des Kirchenkreises.

Zunächst ging Hildner auf die Kirchensteuerhochrechnung ein. Die landeskirchlichen Zuweisungen pro Gemeindemitglied steigen von 175 Euro auf 180,19 Euro. Es ist ein Rückgang an Gemeindemitgliedern von 1,78 Prozent zu verzeichnen. Trotzdem steigen die im Kirchenkreis frei verfügbaren Mittel auf 14,5 auf 14,7 Millionen Euro. Der für diese Fälle angelegte Sonderposten „Umlage Kirchenkreis-Kirchengemeinden“ in Höhe von über drei Millionen Euro werde zum Teil benötigt, um nicht gedeckte Kosten zu finanzieren. Für 2020 werden insgesamt 686.338 Euro entnommen.

Außerdem verfügt der Kirchenkreis 2020 über eine nicht verplante Reserve in Höhe von 874.000 Euro. Der Schuldendienst ist gesunken von 196.000 Euro auf 152.000 Euro.

Außerdem rechne die Landeskirche mit leicht steigenden Kirchensteuereinnahmen. Es gebe jedoch viele Unbekannte, zum Beispiel den Brexit. Für das Jahr 2021 werde voraussichtlich die zurzeit noch abzuführende Versorgungssicherungsumlage in Höhe von 3,4 Millionen Euro deutlich gesenkt. Deshalb könne man mehr als verhalten-optimistisch in die Zukunft blicken, so Hildner. Voraussichtlich wäre der Haushalt ab dem Jahr 2021 wieder ausgeglichen.

Ab dem Jahr 2021 unterliegen unter gewissen Umständen auch die Kirchengemeinden der Umsatzsteuerpflicht. In diesem Zusammenhang sind zusätzliche Fortbildungs- und Beratungskosten erforderlich. Nach Abzug aller Umlagen an die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und an die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) stehen dem Kirchenkreis und seinen 25 Gemeinden nach der Hochrechnung für 2020 insgesamt 14,7 Millionen Euro an Kirchensteuermitteln zur Verfügung. Die kreiskirchliche Umlage beträgt wie in den vergangenen Jahren 16,54 Prozent der im Kirchenkreis verfügbaren Steuermittel.

Die Synode beschloss den Haushalt 2020 nach intensiver Vorberatung im Verwaltungsfachausschuss ohne Nachfragen einstimmig.

www.ekagger.de | jth | Text: Vera Marzinski | Fotos: Kirchenkreis An der Agger/V.Marzinski

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Die Synodalen aus den 25 Kirchengemeinden des Kirchenkreises An der Agger beschlossen den Haushalt 2020.
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Thomas Hildner stellte die Finanzentwicklung vor.
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