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Fusion: Neubeginn der Kirchengemeinde Hülsenbusch-Kotthausen

| Kirchenkreis

In der Evangelischen Kirche im Rheinland gab es zum Jahresbeginn 14 Gemeindefusionen. Die Vereinigung der Kirchengemeinden Hülsenbusch und Kotthausen ist eine davon. Gefeiert wird am Pfingstsonntag mit einem Freiluftgottesdienst.

Zum 1. Januar 2020 sind die Evangelische Kirchengemeinde Hülsenbusch und die Evangelische Kirchengemeinde Kotthausen zur neuen Evangelischen Kirchengemeinde Hülsenbusch-Kotthausen fusioniert.

Am Pfingstsonntag, 31. Mai 2020, feiert die neue Kirchengemeinde dies mit einem großen Festgottesdienst zur Vereinigung mit einem Gemeindefest im Grünen. Halten werden den Gottesdienst die Pfarrer Gisbert von Spankeren, Christoph Gehring und Pfarrerin Alexandra Pook.

Die Fusion ist seit Jahren sorgfältig vorbereitet worden mit gemeinsamen Sitzungen der Presbyterien, gemeinsamen Gemeindeveranstaltungen und Pfarrvertretungen. Nötig geworden war die Fusion wegen der abnehmenden Gemeindegliederzahlen. Die Pfarrer Gisbert von Spankeren und Christoph Gehring werden 2020 in Ruhestand gehen.

Rheinische Kirche: 14 Gemeindefusionen zum Jahreswechsel 

Durch 14 Gemeindefusionen zum Jahreswechsel sind aus den bislang 687 Kirchengemeinden im Bereich der Evangelischen Kirche im Rheinland am 1. Januar 2020 dann 668 Kirchengemeinden geworden. 34 evangelische Gemeinden oder Teile von ihnen sind an den Zusammenschlüssen beteiligt. Mit den Fusionen wollen die Presbyterien die Weichen für die Zukunft stellen und Kräfte bündeln. Sieben Fusionen fanden in Nordrhein-Westfalen statt, fünf in Rheinland-Pfalz und zwei in Hessen.

Im Einzelnen gab es folgende Gemeindefusionen

Im Kirchenkreis An der Agger haben sich die Kirchengemeinden Hülsenbusch und Kotthausen zur Kirchengemeinde Hülsenbusch-Kotthausen zusammengeschlossen.

Im Kirchenkreis Köln-Nord entstand durch den Zusammenschluss der Gemeinden Köln-Neue Stadt und Köln-Worringen mit dem nördlichen Teil von Köln-Niehl die Hoffnungskirchengemeinde im Kölner Norden.

Im Kirchenkreis Leverkusen schlossen sich Leverkusen-Küppersteg-Bürrig und Leverkusen-Rheindorf zur „Kirchengemeinde An Dhünn, Wupper und Rhein“ zusammen.

Im Kirchenkreis Moers vereinigten sich die vier evangelischen Gemeinden Eick, Meerbeck, Repelen und Utfort zur Kirchengemeinde Rheinkamp.

Im Kirchenkreis An Nahe und Glan (Rheinland-Pfalz) fusionierten Münster-Sarmsheim und Waldalgesheim zu Münster-Sarmsheim-Waldalgesheim sowie Seibersbach, Stromberg und Windesheim-Guldental zur Kirchengemeinde Guldenbachtal.

Im Kirchenkreis Düsseldorf schlossen sich die Klarenbach-Kirchengemeinde Düsseldorf und Düsseldorf-Wersten zur Kirchengemeinde Düsseldorf-Süd zusammen.

Im Kirchenkreis Essen fusionierten Essen-Bredeney und Essen-Margarethenhöhe zur Emmaus-Gemeinde.

Im Kirchenkreis Obere Nahe (Rheinland-Pfalz) wird aus den Gemeinden Idar und Kirschweiler die Kirchengemeinde Idarbachtal.

Im Kirchenkreis an Lahn und Dill (Hessen) entstand aus Laufdorf und Nauborn die Kirchengemeinde Nauborn-Laufdorf. Außerdem schlossen sich Bonbaden, Neukirchen und Schwalbach zur Kirchengemeinde Bonbaden-Neukirchen-Schwalbach zusammen.

Im Kirchenkreis Altenkirchen (Rheinland-Pfalz) fusionierten die Gemeinden Mehren und Schöneberg zur Kirchengemeinde Mehren-Schöneberg.

Im Kirchenkreis Lennep schlossen sich Dahlerau und Remlingrade zur Kirchengemeinde Remlingrade-Dahlerau zusammen.

Im Kirchenkreis Simmern-Trarbach (Rheinland-Pfalz) entstand aus den Gemeinden Gösenroth, Laufersweiler und Büchenbeuren die Kirchengemeinde Büchenbreuren-Laufersweiler-Gösenroth.

Eine Kirchengemeinde wechselt den Kirchenkreis

Und zum 1. Januar 2020 wechselte die Kirchengemeinde Straelen-Wachtendonk den Kirchenkreis: Bisher gehörte die Gemeinde dem Kirchenkreis Krefeld-Viersen an. Nun ist sie Teil des Kirchenkreises Kleve.

Stichwort: Rheinisches Kirchengebiet

Die „Evangelische Kirche im Rheinland“ (EKiR) erstreckt sich über Gebiete in den vier Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen. Sie umfasst weitgehend das Gebiet der früheren preußischen Rheinprovinz.

Die Kirchengemeinden sind in 37 Kirchenkreisen zusammengeschlossen.

 ekagger.de | jth, ekir  | Grafik: Uwe Appold

 

 

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Der Kirchenkreis An der Agger umfasst nun 24 Kirchengemeinden.