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Erntedankfest auf dem Bauernhof - fünf Brote für den Rundgang

| Aktuell

Zu einem besonderen Erntedankgottesdienst hatte die Evangelische Kirchengemeinde Gummersbach, Bezirk Steinenbrück  / Strombach, eingeladen. Die Familienkirche fand vor der Scheune auf dem Bauernhof von Familie Vormstein in Hardt-Hanfgarten statt.

Auf Strohballen, Holzstämmen und Stühlen saßen die Gottesdienstbesucher. Sozusagen mittendrin in der Natur, die Ernte deutlich vor Augen. „Trotz allem Einsatz braucht es Gottes Zutun“, so Gemeindepädagoge Wolfgang Pulla. Mit „Reich beschenkt“ bezog man sich früher hauptsächlich auf die Ernte, wie Obst, Gemüse und Getreide. „Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt - dabei sind wir reich beschenkt“ und diesen Reichtum sollten die Gäste im Gottesdienst entdecken und Gott dafür danken.

Passend zur Predigt, bei der es um die Speisung der 5000 (Johannes 6, 1-15) ging, hatten die Gottesdienstgäste fünf kleine Brote als Wegzehrung für den Rundgang erhalten. Sieben Stationen konnten sie aufsuchen. Beispielsweise die Station „Geschenk der Kleidung“, wo gefilzt werden konnte. Das „Geschenk der Farben, des Sehens, der Begabung“ wurde mit dem Ausmalen von Mandalas verdeutlicht.

Gott, hilf uns teilen

Beim Spiel Montagsmaler wurde es richtig laut und das „Geschenk der Gemeinschaft“ damit angesprochen. Lauter waren aber noch diejenigen, die bei Pfarrer Markus Aust das „Geschenk der Musik“ am Rand einer Weide zelebrierten. Viel Spaß hatten die Besucher auch bei der Station „Geschenk der Familie, Freunde, ich bin nicht alleine“, denn hier wurden Fotos gemacht, bei denen die Mitmachenden gemeinsam durch einen Bilderrahmen schauten.

Etwas gut schmecken können musste man beim „Geschenk Reichtum der Nahrung“ und auch an „Geschenkte Zeit, Zeit zur Erholung“ war gedacht worden - ein fröhlicher Gottesdienst mit unterschiedlichen Angeboten zum Mitmachen und auch zum Mitfeiern. Die Stationen hatten Gemeindemitglieder vorbereitet, und dabei waren Erwachsene ebenso eingebunden wie Kinder und Jugendliche. Eingebunden war die Gemeinde auch bei den Fürbitten: Auf den Dank wie „Wir haben Brot, dass wir satt werden und Süßigkeiten zum Naschen … es geht uns gut“ oder „Wir haben eine Wohnung, ein Haus in dem wir leben und Feste, die wir mit anderen feiern“ folgte die Bitte „Gott, hilf uns teilen“.

ekagger.de | jth | Text: Vera Marzinski | Fotos: Kirchenkreis An der Agger / Vera Marzsinski

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Pfarrer Markus Aust stimmte auch musikalisch auf das Erntedankfest ein.
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Gottesdienst unter freiem Himmel vor einer Scheune beim Erntedankfest in Hard-Hanfgarten.
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Ein Geschenk für die Gottesdienstbesucher hatte Gemeindepädagoge Wolfgang Pulla dabei, das Utensilien für die einzelnen Stationen enthielt. Zudem bekam jede Kleingruppe (Familienhausstände) eine Tüte mit fünf kleinen Broten.
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An der Station „Geschenk der Familie - Freunde - ich bin nicht alleine“ gab es ein Foto mit Bilderrahmen. Olga Braun fotografiert Familie Rommert aus Strombach.
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„Geschenk der Farben“ – da malten Groß und Klein eifrig Mandalas aus.
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Bei den Montagsmalern ging es eifrig her: Die Station war mit „Geschenk der Gemeinschaft“ betitelt.
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Mit Abstand und Maske konnte vor der Scheune sogar gesungen werden.