Direkt zur Hauptnavigation springen Direkt zum Inhalt springen Jump to sub navigation

PFARRSTELLENPLAN 2030 Es geht weiter

Beim Treffen heute in Dieringhausen geht es um "Kriterien und Arbeitsfelder kreiskirchlicher Pfarrstellen" 

Die 57-köpfige AG Pfarrstellenkonzeption 2030 trifft sich in Dieringhausen, um die kreiskirchlichen Pfarrstellen in den Blick zu nehmen. Auch hier lautet die Frage: Nach welchen Kriterien sollen Pfarrstellen geplant werden? Beim letzten Treffen ging es um die Pfarrstellen auf Gemeindeebene. Klar wurden hier als Kriterien die Gemeindeflächengröße und die Zahl der Mitglieder genannt. Kriterien wie die Anzahl der Gruppen und Kreise wurden weniger stark gewichtet. 

Auf Kirchenkreisebene muss gefragt werden: Wie können wir von 5,5 Stellen (eine davon hat der Superintendent inne) auf 3 reduzieren, aber dennoch ein funktionierendes Angebot in Seelsorge und Leitung gewährleisten? Dass reduziert werden muss, ist unausweichlich: Die Zahl der Pfarrerinnen und Pfarrer reduziert sich um ein Drittel, auf Ebene der Landeskirche von 1600 auf 1000 im Jahr 2030. Die zehn Schulpfarrstellen sind von den Beratungen heute Abend ausgeschlossen. Aber auch hier wird rein rechnerisch reduziert werden müssen um  17 Prozent. Das allerdings übernimmt die Landeskirche nach einem besonderen Verteilerschlüssel.

Die AG Pfarrstellenplan 2030 arbeitet an nicht weniger als einem Fahrplan für eine lebendige Kirche 2030, die es auch mit weniger Personal (und letztlich auch Gebäuden) schafft, anziehend zu sein, mobil und digital nah an den Menschen zu sein. Wie kann diese Arbeit gelingen? Dafür laufen in den Kirchengemeinden Beratungsprozesse,  die in die laufenden Beratungen der 57-köpfigen AG eingespeist werden. Alle Unterlagen sind über die gemeinsame EKiR-Cloud einsehbar. 

Insgesamt wird es im Kirchenkreis An der Agger laut Vorgaben der Evangelischen Kirche im Rheinland im Jahr 2030 nur noch 26,05 Pfarrstellen geben und nicht mehr 38,5 wie jetzt. Auf Ebene der 24 Kirchengemeinden sinkt die Zahl der Pfarrstellen wahrscheinlich auf 23. Bei allen Vorschlägen für neue Regionen lobte Superintendent Michael Braun, dass die Kirchengemeinden gemeinschaftlich denken und nicht nur jede allein für sich. 

Eine inspirierende Andacht hielt Pfarrerin Alexandra Pook zum Thema Motivation: "Aus Angst oder aus Liebe?"

Start: Zukunftsprozess "Pfarrstellenplan 2030" beginnt 

www.ekagger.de | jth | Fotos: Kirchenkreis An der Agger/J.Thies

Arbeit in Gruppen: Im Gemeindehaus Drabenderhöhe ging es um die Pfarrstellen auf Gemeindeebene