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SUKKOT XXL 1. Laubhüttenfest in Waldbröl

Mitten in der Stadt - auf dem Platz neben der evangelischen Kirche - wird in Waldbröl ein jüdisches Laubhüttenfest zum bundesweiten "Sukkot XXL" gefeiert. Gäste sind herzlich willkommen 

Die Stadt Waldbröl, die Evangelische Kirchengemeinde Waldbröl und weitere Träger beteiligen sich an einem Laubhüttenfest der Superlative anlässlich von 1700 jüdischen Lebens in Deutschland. Höhepunkt des Jubiläumsjahres wird ein Sukkot-Fest der Superlative: An vielen Stellen in Deutschland wird eine Laubhütte gebaut und öffentlich gefeiert.

Oberberg ist dabei: In Waldbröl auf dem evangelischen Kirchplatz steht seit Donnerstagabend eine begehbare Laubhütte aus Zweigen. 

Die Stadt Waldbröl, die Evangelische Kirchengemeinde Waldbröl, der Freundeskreis Nümbrecht-Mateh Yehuda und der Freundeskreis Wiehl-Jokneam  laden ein zum  Laubhüttenfest am Montag, 20. September 2021, ab 18 Uhr.

Es wird unterstützt von der Oberbergischen Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit. Alle Bürgerinnen und Bürger sind unter Corona-Bedingungen dazu herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, Spenden gehen an die Waldbröler Tafel. 

Initiatorin des „Sukkot XXL“ in Oberberg ist die Nümbrechterin Marion Reinecke, zusammen mit dem Freundeskreis Nümbrecht-Mateh Yehuda, dem Freundeskreis Wiehl-Jokneam und der Oberbergischen Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit (CJZ). Sie freut sich besonders über die konfessionsübergreifende Zusammenarbeit. "Das ist ein Projekt für die Zukunft."

Ihr Mann Peter Reinecke ist Gründungsmitglied des Vereins "321: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" und arbeitet aktiv in dessen Finanzbeirat mit. Als Dozent referiert er im Rahmen einer Vortragsreihe des Katholischen Bildungswerk und der VHS Oberberg über jüdische Feste, unter anderem auch über Sukkot.

Jubiläumsjahr 2021

Der Vereins "321: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" hat für 2021 ein Jubiläumsjahr ausgerufen. Im Jahr 321 hat Kaiser Konstantin ein Edikt erlassen, dass Juden berechtigte, im Stadtrat zu sitzen. In Köln wurde das umgesetzt: Das Dokument ist das älteste Zeugnis jüdischen Lebens in Deutschland. 2021 ist das 1700 Jahre her. Eine Geschichte mit schrecklichem Leide, aber auch mit unendlich viel positivem Einfluss auf die deutsche Geschichte und Gesellschaft. In Kultur, Wissenschaft, Medizin, Wirtschaft, Sozialgesetzgebung und vielem mehr.

Dem Verein ist es gelungen, breite Unterstützung zu erlangen, vom Bundespräsidenten über den Bundestag, vom Zentralrat der Juden, den Ländern, vielen Bürgermeistern, Kirchen, Vereinen, der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Schulen, etc. Daraus ist ein großes Programm geworden:   https://2021jlid.de/

www.sukkotxxl.de

 

www.ekagger.de | jth | Foto: Freundeskreis Nümbrecht-Mateh Yehuda

Initiatorin Marion Reinecke (Mitte) mit Bürgermeistern Larissa Weber und Pfarrer Thomas Seibel. Heute Abend, ab 18 Uhr, sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen zum Segen.