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Martin Kotthaus wurde mit viel Musik verabschiedet

Wegen der Corona-Beschränkungen konnte nur eine beschränkte Personenzahl den getrosten Trauergottesdienst für Kantor Martin Kotthaus besuchen. Es erklang auch  sein Lieblingslied

Der bewegende und getroste Trauergottesdienst unter Leitung von Pfarrer Jochen Gran stand unter dem Leitwort: “Gott loben, das ist unser Amt.“ In seiner Predigt führte Gran aus, dass Martin Kotthaus mit großer Überzeugung Kirchenmusiker gewesen sei, denn für ihn gehörten Komposition und geistlicher Text untrennbar zusammen. In der Wertschätzung der Vielfalt der musikalischen Angebote in der Gemeinde habe Martin Kotthaus ein weites Herz gezeigt und Menschen zum vielstimmigen Lob Gottes zusammengeführt. Auch die persönlichen Ecken und Kanten des Heimgegangenen fanden ihren Platz.

Kantor Patrick Salzmann gab einen Einblick in das Echo, das der Tod von Martin Kotthaus bei vielen Weggefährten ausgelöst hatte. Er las Voten und Grüße vor: So kam neben dem persönlichen Gruß von Superintendent Michael Braun auch Kreiskantorin Dr. Annemarie Sirrenberg, der frühere Kreiskantor Hans-Peter Fischer, Dr. Dirk van Betteray, Arndt Schumacher und der katholische Kollege Michael Bischof zu Wort. Sie würdigten die herausragenden Aufführungen unter Leitung von Martin Kotthaus genauso wie die gemeinsamen Erfahrungen mit dem Verstorbenen.

Die von Martin Kotthaus selbst ausgesuchten Choräle wurden von einem kleinen Vokalchor intoniert. Kantor Salzmann an der Orgel brachte mit dem mächtigen Postludium über  “Sollt ich meinem Gott nicht singen“ von Sigfrid Karg-Elert das Lieblingslied von Martin Kotthaus zum Klingen.

Mit dem Anzünden einer Kerze vor dem Sarg konnten sich die Teilnehmenden des Trauergottesdienstes  persönlich von Martin Kotthaus verabschieden.

www.ekagger.de | jth | Text: Jürgen Knabe, Beate Ising | Foto: Videogottesdienst Kirchengemeinde Waldbröl 

Der Trauergottesdienst wurde für angemeldete Gäste auch online übertragen. Mehr als 400 Menschen waren so virtuell dabei.