Unsere Gemeinden
Nächste Sendung:
Freitag, 25. Mai: Gemeinsam gegen rechte Tendenzen - Wenn Konfirmation mehr als ein Ritus ist
Gut besuchte Podiumsdiskussion zum Thema Rechtsradikale in Oberg und was man dagegen tun...
Mediothek
Neuer Service:
Wissen welche Medien im Kirchenkreis verfügbar sind, abfragen, ob sie gerade ausgeliehen sind und vorbestellen. Das ist der neue Service, den Sie durch das Schulreferat ab sofort erhalten.
Werden Sie Mitglied, erhalten Sie einen Leserausweis und schon können Sie für kirchliche Zwecke und Unterrichtsvorbereitung Medien ausleihen.
Öffnungszeiten:
Montag - Donnertag
11.00 - 14.00 Uhr
Kirche weltweit – Partnerschaften
Die weltweite Christenheit gehört zusammen. Das Bewusstsein dafür wächst, dass wir alle in der einen Welt leben.
Es ist nicht gleichgültig, wie es Christen in anderen Teilen der Welt ergeht. Ihre Not lässt die Kirche hier nicht unberührt. Hilfswerke wie etwa das Gustav-Adolf-Werk unterstützen Christen und Kirchen, die in Minderheitensituationen darum ringen, ihren Glauben zu leben und weiterzugeben.
Aber es geht um mehr als Hilfe, in der immer auch das Gefälle von Reich und Arm zu spüren ist. Seit Ende der 70er-Jahre sind viele Partnerschaften von deutschen Gemeinden und Kirchenkreisen mit Gemeinden und Kirchenkreisen in Asien und Afrika entstanden. Sie stehen unter einem hohen Anspruch. Denn sie zielen auf herrschaftsfreie, gleichberechtigte Beziehungen zwischen Kirchen aus Nord und Süd. Sie wollen Ernst damit machen, dass die Mitglieder der weltweiten Kirche gleichberechtigt an der einen Mission Gottes teilnehmen.
„Mission ist keine Einbahnstraße. Voneinander lernen, miteinander teilen, gemeinsam leben und glauben lernen“, heißt das Motto, das über räumliche Entfernungen, über sprachliche, kulturelle und wirtschaftliche Unterschiede hinweg versucht, Christsein in der einen Welt zu leben und Kirche weltweit zu sein.
Wie unterschiedlich solche Partnerschaften aussehen können, was es voneinander zu lernen gibt und welche Schwierigkeiten und Herausforderungen sie mit sich bringen, wird an lebendigen Beispielen aus dem Kirchenkreis An der Agger deutlich.
Karin Vorländer, Journalistin






