Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Freitag, 18. Mai 2012:
Losungstext:
Wer ist nun willig, heute eine Gabe für den HERRN zu spenden?
1.Chronik 29,5
Lehrtext:
Jeder gebe, wie er es sich im Herzen vorgenommen hat, ohne Bedauern und ohne Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.
2.Korinther 9,7

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Freitag, 25. Mai: Gemeinsam gegen rechte Tendenzen - Wenn Konfirmation mehr als ein Ritus ist

Gut besuchte Podiumsdiskussion  zum Thema Rechtsradikale in Oberg und was man dagegen tun...

Mediothek

Neuer Service:
Wissen welche Medien im Kirchenkreis verfügbar sind, abfragen, ob sie gerade ausgeliehen sind und vorbestellen. Das ist der neue Service, den Sie durch das Schulreferat ab sofort erhalten.

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Öffnungszeiten:
Montag - Donnertag
11.00 - 14.00 Uhr

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Frauen in der Kirche


Synodaler Ausschuss für Frauenfragen

„Was bewegt Sie mit Blick auf die Kirche?“ „Wie fühlen Sie sich als Frau in der Kirche?“ – So wurden 1989 Frauen aller Kirchenkreise der Evangelischen Kirche im Rheinland gefragt. Die überwältigende Resonanz führte auch im Kirchenkreis An der Agger 1990 zur Berufung des „Synodalen Ausschusses für Frauenfragen“.

Ziele und Aufgaben orientieren sich von Anfang an bis heute an der Vi­sion einer gerechten Kirche, in der kirchenferne und kirchentreue Frauen und Männer, Mädchen und Jungen solidarisch miteinander leben.

Die Grundlage unserer Arbeit bilden die Forderungen der weltweiten Dekade „Kirchen in Solidarität mit den Frauen“ (1988–1998):

  • Frauen zu ermächtigen, unterdrückende Strukturen weltweit, aber auch in ihrem Land und in ihrer Kirche infrage zu stellen.
  • den entscheidenden Beitrag der Frau in Kirche und Gemeinde da­durch anzuerkennen, dass die gleichberechtigte und verantwortliche Mitwirkung und die Gestaltung der Theologie und Spiritualität gefördert wird.
  • Vorstellungen und Aktionen der Frauen im Einsatz und Ringen für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung Raum zu geben.
  • die Kirchen zu bewegen, sich selbst von Rassismus, Sexismus und Klassenstrukturen sowie von Lehren und Praktiken, die Frauen diskriminieren, zu befreien.
  • die Kirchen zu bestärken, in Solidarität mit den Frauen zu handeln.

In unseren Kirchengemeinden und im Kirchenkreis wollen wir neue Impulse zur Gestaltung der Arbeit von Frauen geben, die Kenntnis feministisch-theologischer Anliegen vermitteln, die Vernetzung der Frauenarbeit auf den verschiedenen kirchlichen Ebenen voranbringen und am Gemeindeaufbau mitarbeiten.

Es ist wichtig, die Bibel aus Frauensicht zu lesen. Deshalb unterstützt der Synodale Ausschuss für Frauenfragen engagiert die „Bibel in gerechter Sprache“, die 2006 heraus­gegeben worden ist. Foto: Synodaler Ausschuss für Frauenfragen


Wir beteiligen uns intensiv an der Vorbereitung und Gestaltung des Mirjam-Sonntags, der daran erinnert, dass die Ziele der ökumenischen Dekade noch nicht erreicht sind. Im Gottesdienst sollen diese Ziele ausgehend von biblischen Texten und verschiedenen biblischen Frauengestalten beleuchtet und konkretisiert werden. Namensgeberin des Sonntags ist Mirjam, die ältere Schwester von Mose und Aaron. Sie besitzt prophetische Gaben; ihr Lied, das sie Gott zum Dank für die Rettung der Kinder Israel aus Ägypten singt, gehört zum ältesten Gut der Bibel (2. Mose 15, 20-21).

Synodaler Ausschuss für Frauenfragen

Kontakt
Gabi Hamacher
Annemarie Donges Tel. (0 22 61) 5 71 63

 

Evangelische Frauenhilfe An der Agger

Die Evangelische Frauenhilfe An der Agger ist ein Verein ehrenamtlich tätiger Frauen, die sich als Christinnen engagieren. 77 Frauenhilfekreise sind mit etwa 1.700 Frauen dem Kreisverband An der Agger angeschlossen.

Ihrem Ursprung nach ist die Frauen­hilfe eine „kaiserliche Idee“. Denn es war Kaiserin Auguste Victoria, die 1897 den Anstoß zur Gründung des Evangelisch-Kirchlichen Hilfsvereins der „Frauenhülfe“ gegeben hatte, die sich ab 1899 als großes Netzwerk von Frauen für Frauen bald im ganzen Land ausbreitete. Hier leisteten evangelische Frauen wichtige soziale Arbeit, die verbunden war mit der Weitergabe des Glaubens und mit Bildungsarbeit für Frauen.

Ging es in den Gründerjahren vor allem um soziale Hilfe in Suppen­küchen und bei der Krankenpflege, so haben sich die Aufgaben der Frauen­hilfe heute gewandelt. Die Frauen sind bei Gemeindefesten und Basaren zur Stelle, die Ausrichtung des Weltgebetstages der Frauen liegt in ihrer Hand, und auch bei der Organisation und Leitung von Altenfreizeiten sind die tatkräftigen Frauen aus der Frauenhilfe nicht wegzudenken.

Der Vorstand der Ev. Frauenhilfe kleidete sich anlässlich der Vorbereitungssitzung zum Welt­gebetstag rot-weiß – passend zur Fahne von Paraguay, dem Land des Welt­gebetstages 2007. Foto: Ev. Frauenhilfe


Die wöchentlichen oder vierzehn­täglichen Frauenhilfetreffen in der Orts­gemeinde mit Andacht und thematischem Impuls sind für viele Frauen ein wichtiger Kontaktpunkt. Eine Frau, die länger fehlt, kann ziemlich sicher sein, dass nach ihr gefragt wird. Der Wert solcher Einbindung in ein soziales Netz ist gerade im Zeichen wachsender Anonymität und zunehmender Einsamkeit kaum zu überschätzen. Die Frauenhilfen sind also keineswegs – wie ihr manchmal nachgesagt wird – nur ein nachmittäglicher Kaffeeklatsch für ältere Damen.

Seit mehr als 80 Jahren vertreten wir die Interessen und Anliegen von Frauen im Kirchenkreis und in der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland als unserem Dachverband. In Paragraf 3 unserer Satzung heißt es:

„Die Evangelische Frauenhilfe ist eine der vielfältigen Wesens- und Lebensäußerungen der Kirche. Sie unterstützt evangelische Frauen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben in Familie, Beruf, Kirche und Gesellschaft. Sie gründet ihr Wirken auf das biblische Zeugnis von der Liebe Gottes in Jesus Christus. Im Hören auf Gottes Wort sollen die Frauen ihre Kräfte in der Gemeinde einsetzen. Dadurch will der Verein Frauen befähigen, ihr Leben verantwortlich zu entfalten, ihre Aufgaben in den unterschiedlichen Lebensbereichen und in der Kirche wahrzunehmen und sich als Christinnen am öffentlichen Leben zu beteiligen.“

Der Vorstand des Vereins besteht aus zwölf gewählten Frauen aus verschiedenen Gemeinden des Kirchenkreises. Es ist uns wichtig, auch im Vorstand das Spektrum unterschiedlicher Frömmigkeit, das unseren Kirchenkreis ausmacht, widerzuspiegeln.

Wir sind sehr lebendig und mit den unterschiedlichsten Begabungen ausgestattet. Mit viel Freude erarbeiten wir ein Jahresprogramm. Es beinhaltet fünf bis acht Arbeitskreise zu den verschiedensten Themen, die Frauen in ihrer ehrenamtlichen Arbeit in den Gemeinden unterstützen, im Glauben ermutigen und fortbilden. Unsere Themen reichen von „Marc Chagall – Bilder zur Bibel“ über „Grenzen und Konsequenzen der Gentechnologie“, „Jochen Klepper und seine Lieder“, „Gewalt überwinden“, „Pressearbeit“ bis zur Frage: „Was ist evangelischer Glaube?“.

Jährlich bieten wir Mitte Januar einen ökumenischen Studientag zur Vorbereitung auf den Weltgebetstag an, der von etwa 200 Frauen besucht wird. Neben Informationen über Geschichte, Politik, Religion, Frauenleben und Natur des jeweils im Mittelpunkt stehenden Landes bietet der Studientag auch Bibelarbeiten und gibt Hilfen zur Gottesdienstgestaltung
Im März jeden Jahres laden wir ein zu einem mehrtägigen Studientag mit ausgewähltem Thema wie etwa „Ich stelle mir Gott vor – Gott stellt sich mir vor“. Im Herbst bieten wir zwei Arbeitskreise zur Vorbereitung von Advent und Weihnachtsfeiern an, die je von etwa 50 bis 60 Frauen besucht werden.

In den vergangenen Jahren haben wir mit „Frauen gestalten Frauen­gestalten“ und „Evita Gründler – Bilder der Bibel“ zwei große Ausstellungen organisiert und im Kirchenkreis ausgestellt.

Wir feiern Frauenfeste und alle zwei Jahre ist „Frauenhilfe unterwegs“. Im Jahr 2007 zum Beispiel nach Marburg: „Auf den Spuren der Elisabeth von Thüringen“.

Seit vielen Jahren ist es in unserem Kirchenkreis Tradition, dass Frauen der Frauenhilfen den Gottesdienst zum 1. Advent verantworten und gestalten und dabei ihre besonderen Gaben einbringen. Unsere Veranstaltungen sind so wie der Kreis in unserem Logo: offen für alle interessierten Frauen.

Irmtraud Wernicke, Vorsitzende des Kreisverbandes der Evangelischen Frauenhilfe An der Agger


Kontakt
Irmtraud Wernicke
Dornerstr. 30
51580 Reichshof
Tel. (0 22 61) 5 34 88