Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Freitag, 18. Mai 2012:
Losungstext:
Wer ist nun willig, heute eine Gabe für den HERRN zu spenden?
1.Chronik 29,5
Lehrtext:
Jeder gebe, wie er es sich im Herzen vorgenommen hat, ohne Bedauern und ohne Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.
2.Korinther 9,7

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Nächste Sendung:

Freitag, 25. Mai: Gemeinsam gegen rechte Tendenzen - Wenn Konfirmation mehr als ein Ritus ist

Gut besuchte Podiumsdiskussion  zum Thema Rechtsradikale in Oberg und was man dagegen tun...

Mediothek

Neuer Service:
Wissen welche Medien im Kirchenkreis verfügbar sind, abfragen, ob sie gerade ausgeliehen sind und vorbestellen. Das ist der neue Service, den Sie durch das Schulreferat ab sofort erhalten.

Werden Sie Mitglied, erhalten Sie einen Leserausweis und schon können Sie für kirchliche Zwecke und Unterrichtsvorbereitung Medien ausleihen.

Öffnungszeiten:
Montag - Donnertag
11.00 - 14.00 Uhr

Online Zugriff

Beratungsstelle für ausländische Flüchtlinge

Beratungsstelle für ausländische Flüchtlinge                                       
Omar
Sabalbal                                                                                     

Reininghauser Straße 3 - 5
51643 Gummersbach
Tel. (0 22 61) 6 10 33
E
-Mail fluechtlingsberatung@ekagger.de


Die Beratungsstelle arbeitet mit dem Projekt Infonetz zusammen:  

Projekt Infonetz

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Das Projekt Infonetz zur Unterstützung von Flüchtlingen wird 

durch den europäischen Flüchtlingsfonds (EFFF) gefördert.

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"Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch und du sollst ihn lieben wie dich selbst.“ 3. Mose 19,33


Seit 1987 übernimmt die Beratungsstelle für ausländische Flüchtlinge die Anwaltschaft für Asylbewerber und Flüchtlinge in Oberberg. Zurzeit wird sie jährlich von etwa 500 Menschen aus über 30 Ländern aufgesucht, die ihre Heimat verlassen haben, um in der Fremde Schutz vor Verfolgung, Krieg und Vertreibung zu suchen und Zuflucht und Zukunft zu finden.
Die Flüchtlingsberatung der evangelischen Kirche ist im Oberbergi­schen Kreis die einzige Anlaufstelle dieser Art, in der Menschen gleich welchen Glaubens Hilfe für einen schwierigen Alltag in einem fremden Land finden. Dabei geht es nicht nur um formale Fragen, sondern auch um ein Mittragen von Lasten und Leiden. Auch wenn die Beratungsstelle seit Beginn des Jahres 2007 nur noch mit einem Hauptamtlichen statt wie bisher mit einem Team von drei Mitarbeitenden besetzt ist, sollen die Menschen weiterhin tatkräftigen rechtlichen und seelischen Beistand erfahren.

Vielfältige Aufgaben
Die Arbeit umfasst unter anderem Betreuung und Beratung in asylrechtlichen und sozialen Fragen, Verfahrensberatung und Vermittlung von Anwälten, Kooperation mit unterschiedlichen Ämtern, Kliniken, Schulbehörden und Sozialverbänden. Zudem finden die Menschen hier Hilfe bei der Arbeits- und Wohnungssuche. Auch Sprachkurse werden vermittelt. Im Blick auf Kinder hilft die Beratungsstelle bei der Anmeldung in Kindertagesstätten und bietet Unterstützung in Schulangelegenheiten.

„Meine Arbeit verstehe ich als Sprungbrett und Stütze für die Klienten zur Integration in unsere Gesellschaft“, fasst Flüchtlingsberater Omar Sabalbal (im Foto links) sein Anliegen zusammen. „Sie ist eine Möglichkeit, Zeichen der Hoffnung zu setzen.“


Um wirksam helfen zu können, muss sich die Beratungsstelle mit einer Flut von Gesetzen und Regelungen befassen, die sich häufig ändern. Zudem sind viele Flüchtlinge traumatisiert und brauchen fachliche Hilfe.

Viele Flüchtlinge müssen nach Ausschöpfung der rechtlichen Möglichkeiten ausreisen. Die Flüchtlingsberatungsstelle berät und begleitet sie in Fragen der „freiwilligen“ Ausreise.
Die Beratungsstelle arbeitet im Rahmen des Flüchtlingsausschusses mit Haupt- und Ehrenamtlichen aus Kommunen und Kirchengemeinden zusammen, die sich in der Begegnung mit Flüchtlingen engagieren.

Aufgrund der Stellenreduzierung muss die Arbeit neu strukturiert werden. Unterstützung und Hilfe von interessierten Oberbergern ist gefragt. Gesucht werden Menschen, die „den Fremden“ als Mitmenschen begegnen – damit sie kein anonymer Fall bleiben. Ganz im Sinne von Martin Buber, der sagt: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung.“

Omar Sabalbal, Sozialberater in der Beratungs­stelle für ausländische Flüchtlinge, Gummersbach